Zum Thema Stress...

... die Ursache vieler Krankheiten.

 

Stress ist heutzutage allgegenwärtig. Nicht nur Erwachsene leiden unter Stress,  sondern auch Kinder, Jugendliche und sogar Tiere. 
Was ist eigentlich Stress ?

 

Stress ist ein Ereignis, das auf Menschen oder Tier alarmierend wirkt, d.h. der Körper wird in einen außergewöhnlichen Zustand versetzt, um mit mehr Energie und Kraft die anstehende Situation zu meistern.

Welche Situation als außergewöhnlich erlebt wird, ist individuell von jeder Person abhängig.

 

So können Situation wie Prüfungen, das Gespräch mit dem Chef, ein Vortrag in der Schule, ein Ehestreit oder ein Arztbesuch als stressig empfunden werden. Extrem stehen wir unter Stress bei einem Autounfall, einer Brandkatastrophe oder einem Überfall. Doch auch die allgemeine Lebenssituation kann als Dauerstress erlebt werden, wie z.B. eine unangenehme Wohnsituation, die finanzielle Notlage oder die Arbeitslosigkeit.

 

Stress ist ein wichtiger Auslöser für das Hormon Adrenalin und Nordadrenalin. 
Schon unsere Vorfahren brauchten diesen „KICK“, um ihren Körper in kurzer Zeit auf Höchstleistungen zu bringen. Unser Körper ist unter diesen Umständen in der Lage durch eine bessere Blutversorgung das sogen. Fluchtverhalten zu zeigen, die Schmerzgrenze herunter zusetzen, vermehrt Sauerstoff aufzunehmen, nicht notwendige Prozesse wie z. B. die Verdauung auszusetzen und auch unsere geistigen Leistung kurzfristig zu erhöhen. Durch das Hormon Cortisol wird nach 20 Minuten die Ebene der Leistungsfähigkeit stabilisiert und der Körper kann bei einer Dauerbelastung länger durchhalten.

 

Prof. Sheldon Cohen von der Carnegie-Mellon University in Pittsburgh konnte in seinen Studien nachweisen, dass Menschen unter Dauerstress deutlich anfälliger für Infektionskrankheiten sind. Durch die größeren Mengen Cortisol im Körper werden Fettringe, in der das Cortisol gespeichert wird, um die Taille als Reserve gebildet. Dies tritt mehr bei Männern als bei Frauen auf, da Frauen schon ein weitaus breiteres Becken besitzen. Die Bildung der Fettreserven in dieser Körperregion ist ein Trick des Körpers, denn so kommt die Leber, wenn sie durch einen Adrenalinstoß gefordert wird, schneller an die Treibstoffreserven - Cortisol - heran.


Es kann sehr nützlich sein, dass der Mensch kurzfristig durch Stress zu Höchstleistungen gebracht werden kann, jedoch ist es nicht wünschenswert, wenn der Stress zu einer Dauerbelastung wird. Die kurzfristig eingesetzten Veränderungen im Körper sind vorübergehend sinnvoll, jedoch wirken sie sich negativ auf unseren Organismus aus. Wenn der Mensch einer Dauerbelastung ausgesetzt ist, wird  u.a. das Immunsystem geschwächt, der erhöhte Blutdruck verringert die Elastizität der Blutbahnen und das erhöhte Cortisol senkt die Wahrnehmungs- und Gedächtnisleistung. Auch wirkt sich Dauerstress negativ auf die Libido und die Potenz aus und lässt viele Menschen depressiv, müde und gereizt reagieren. Darum ist es wichtig, dass wir Menschen lernen negative Stresssituationen zu erkennen und ihre Ursachen zu beheben. 

 

,,Sage  JA und ich BIN, sage NEIN und ich LEBE."  (Helga Land-Kistenich)

 

Dies ist besonders notwendig, weil wir uns sehr schnell an hohen Dauerstress gewöhnen können. Erst wenn sogenannte Spätschäden wie Magengeschwüre, Depressionen, ständige Spannungskopfschmerzen, Herz-Kreislauf-Versagen, sinkende Abwehrkräfte und/oder andere psychosomatische Erkrankungen auftreten bis hin zum Burnout, ist der Mensch bereit sich selbst oder sein Leben zu verändern. Schon der bekannte Stressforscher Hans Selye hat in seinem Buch darauf hingewiesen, dass mindestens ein Drittel der Krankheiten in den heutigen Industriestaaten auf Stress zurückzuführen sind. Dies wird auch vom Institut für Sozialhygiene in Karlsruhe bestätigt sowie in den neuesten Krankenberichten der Krankenkassen. 

 

Es gibt viele Möglichkeiten negativen Stress abzubauen. Bekannte Methoden sind das Autogene Training von Prof. Schultz, das Jacobsen-Relaxations-Training, verschiedene Biofeedback Methoden, Yoga, Tai Chi und/oder Qui Gong. Auch hilft der jährliche Urlaub die Kraftreserven des Körpers wieder auf zu tanken, wobei der Urlaub  einmal im Jahr mindestens drei Wochen am Stück genommen werden sollte. 
Wichtiger jedoch ist es, dass man wenigstens einmal in der Woche aus dem üblichen Arbeitstrott aussteigen sollte, um durch sportliche oder spielerische Aktivitäten positiven Stress zu erleben und sich zu erholen. 

 

Manchmal kann man stressige Lebenssituationen nicht sofort beheben. Aus diesem Grunde habe ich meine Anti-Stress-CD erarbeitet, damit man trotz stressiger Lebensituation, den gesamten Körper entspannen, Energiereserven wieder auffüllen, Ressourcen bilden und Strategien zur Bewältigung der Stress-Situation entwickeln kann.

 

„Begreife, dass du nicht alles auf einmal machen kannst! Aber, du kannst es nacheinander machen!" (Helga Land-Kistenich)

 

Unsere Burnout-Direkthilfeseite bietet ihnen weitere Informationen und Tests.

 

 

 

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